Mission „Titelverteidigung“ geglückt: Rund 3.600 Stimmen haben entschieden und dafür gesorgt, dass J.P. Morgan erneut zum „Tradinghaus des Jahres“ gekürt wird. Das entspricht 25,7 Prozent der insgesamt bei dieser Online-Wahl abgegebenen Stimmen. Der Vorsprung vor der erneut zweitplatzierten BNP Paribas fällt dabei knapp aus (BNP: 24,3 Prozent). J.P. Morgan gelingt damit der Doppelsieg bei den öffentlichen Umfragen zu den besten Anbietern von Zertifikaten allgemein beziehungsweise von Tradingprodukten im Speziellen. Die Emittentin hat sich in den vergangenen Jahren einen Namen im Tradingsegment gemacht. Bei klassischen Optionsscheinen, aber auch bei „Faktoren“ und bei Hebelpapieren mit Knock-Out hat die Anbieterin ihre Produktpalette teils massiv ausgeweitet. Und auch bei den Handelsumsätzen rückt J.P. Morgan weiter vor. Darüber hinaus überzeugt die Emittentin durch auffallend günstige Finanzierungskosten bei Knock-Outs.
Platz zwei geht an die BNP Paribas, die damit seit der ersten Vergabe dieses Publikums-Awards im Jahr 2022 immer zu den drei am häufigsten genannten Häusern zählt. In den ersten beiden Jahren hatte es die BNP sogar an die Spitze geschafft. Doch auch Platz zwei zeugt von einer großen Fan-Gemeinde. Dies ist umso beachtlicher, da die BNP im Voting der Fach-Jury vor allem mit ihren Anlagezertifikaten überzeugen kann. Bei den Produktkategorien „Optionsscheine“ und „Knock-Out-Produkte“ schafft sie es dort nicht unter die Top-3. Lediglich bei der Beurteilung der Sekundärmarktleistungen, die für kurzfristig orientierte Anleger ebenfalls von sehr hoher Bedeutung sind, zählt das Expertengremium die BNP zu den besten Adressen (Platz 2). Jedoch kann die Anbieterin nicht nur durch ihre Handelsqualität überzeugen. Auch ihr Produktsortiment ist beeindruckend und wurde an mehreren Stellen zuletzt weiter aufgestockt.
Auf dem dritten Platz des „Trading-Podiums“ ist indes ein Wechsel zu verzeichnen. Dort stand im Vorjahr Goldman Sachs, jetzt kommt Lang & Schwarz auf die drittmeisten Voten. Mit einem Rückstand von nur 0,3 Prozentpunkten folgt die Société Générale auf dem vierten Platz (21,23 Prozent) und auch die DZ Bank, die in den beiden Vorjahren mit auf dem Podium war, hat mit 21,17 Prozent der Stimmen nur knapp die Medaillenränge verpasst (Platz 5). Die Anzahl der wählbaren Emittenten war auch diesmal gegenüber der Wahl zum „Zertifikatehaus des Jahres“ reduziert, da nicht alle Emittenten ein Angebot bereitstellen, das speziell auf kurz- bis mittelfristig orientierte Anleger und Trader zugeschnitten ist.