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ZertifikateAwards 2009

Commerzbank schafft den Hattrick

Commerzbank holt dritten Sieg in Folge - Deutsche Bank und RBS auf Platz 2 und 3


Jury Gesamtwertung

  1. Commerzbank
    33,8 %
  2. Deutsche Bank
    18,3 %
  3. RBS
    18,0 %

Bereits zum achten Mal versammelte sich die Zertifikate-Gemeinde zur Verleihung der Zertifikate-Awards, der bedeutendsten Auszeichnung für die Branche und dem wichtigsten Wegweiser für Anleger. Rund 200 geladene Banker, Vermögensverwalter und Medienvertreter trafen sich dazu am Donnerstag im edlen Journalistenclub des Axel-Springer-Verlags in Berlin. Nachdem im Vorjahr Entsetzen über den Umfang der Finanzkrise die Stimmung prägte, überwog diesmal der Optimismus.

Passend dazu auch die launige Moderation des Abends, die von ZJ-Gründer Christian W. Röhl und Jörg Eigendorf, Ressortleiter Wirtschaft, Finanzen und Immobilien der WELT-Gruppe und der Berliner Morgenpost, übernommen wurde. Zunächst nahmen die Moderatoren Dr. Hartmut Knüppel vom DDV in die Zange, der einen Einblick in die Lobby-Arbeit des Verbands in Berlin gewährte und auf die Bedeutung der Transparenz-Offensive hinwies. Dann ging es aber schon mit der Verleihung der Awards los, und zwar mit den Publikumspreisen. Hier haben die genossenschaftlichen Institute die Massen mobilisiert. So standen beim "Zertifikatehaus des Jahres" die DZ Bank, die WGZ Bank und – überraschend – die österreichische Raiffeisen Centrobank auf dem Sieger-Treppchen.

Demgegenüber siegte beim "Zertifikat des Jahres" die Deutsche Bank mit dem Gold-Quanto-Tracker (WKN DB0SEX). Dies zeigt, dass in schwierigen Zeiten ein einfaches und kosten günstiges Produkt von Anlegern besonders geschätzt wird. Zum Sieg verholfen hat wohl auch die glänzende Performance des Edelmetalls. Auf dem zweiten Platz folgte die Raiffeisen Centrobank. Deren Portfolio Navigator-Zertifikat (RCB003) investiert abhängig von der Markvolatilität entweder in den Euro Stoxx 50 oder in Festgelder, bei voller Kapitalsicherung zum Laufzeitende. Bronze ging an die DZ Bank. Hier gefiel ein Outperformance-Zertifikat auf die Aktie der Commerzbank, das im Frühjahr 2008 emittiert wurde und eine glänzende Performance aufweisen kann.

Nach einer kurzweiligen Fragerundemit Thomas Kolb vom Mitveranstalter Scoach Europa ging es zügig zu den Jury-Awards über. In diesem Jahr bestand das Fach-Gremium aus 33 Vermögensverwaltern, Private Bankern, Wissenschaftlern und Journalisten. Recht einig waren sich die Experten bei den ersten drei Kategorien. Klaus Oppermann von der Commerzbank durfte drei Sieger-Awards in Empfang nehmen: Bonus- und Discount-Zertifikate und Hebelprodukte. Der Lohn für die Verknüpfung des großen Handelsbuchs, welches ausgezeichnete Konditionen ermöglicht.

Jeweils zwei Awards gingen an die Deutsche Bank und die BNP Paribas. Je eine Trophäe erhielten HSBC Trinkaus und die RBS. Somit war die Spannung für den Gesamtsieg schon etwas gewichen, da die Commerzbank die Jury-Gesamtwertung klar anführte. Daran änderten auch die Gewinner für die Kapitalschutz-Zertifikate wenig, denn mit der DZ Bank, Barclays Capital und der Credit Suisse standen drei Spezialanbieter auf der Bühne, denen in der Gesamtwertung nur Außenseiter-Chancen eingeräumt wurden, die aber in der Nische sehr erfolgreich sind und sehr gute Konditionen zeigen.

Als allerdings die DZ Bank auch die Kategorie "Express-Zertifikate" gewinnen konnte, keimte kurzfristig wieder etwas Spannung auf. Da die Commerzbank auf Platz drei folgte, hinter der Credit Suisse, konnte die Aufholjagd aber schnell für beendet erklärt werden. "One Touch" lautete das Zauberwort für Barclays Capital, die sich bei der Wahl zur "Innovation des Jahres" mit dem Award für Platz eins schmücken durften, gefolgt von der Credit Suisse und der Commerzbank.

Bei den "Strategie-Zertifikaten" kamen drei weitere Spezialanbieter auf die Bühne. Hier siegte die Société Générale, dank der Produkt-Vielfalt beim Basiswert Öl, knapp vor Goldman Sachs (breites Rohstoff-Angebot) und Vontobel (Aktien-Future-Switch und Index-Konzepte). Bei den Index-Produkten waren dafür mit der RBS, der HVB und der Deutschen Bank langjährige Stammgäste und breiter aufgestellte Häuser erfolgreich. Dies machte das Rennen um Platz zwei in der Gesamtwertung spannend, den sich die Deutschen Bank aufgrund des Sieges in der Königskategorie "Service" sicherte. Die Commerzbank konnte sich hier über Platz zwei und schließlich auch über den Gesamtsieg in der Jury-Wertung freuen. HSBC Trinkaus sicherte sich mit Platz drei beim "Service" noch einen Platz auf dem Treppchen.

Gleichzeitig kam Önder Ciftci von der RBS auf die Bühne, um den Award für den dritten Platz in der Jury-Wertung entgegen zu nehmen. Somit gingen die ersten Plätze in der Gesamtwertung an große Vollsortiment-Anbieter. Dass man aber auch in der Nische sehr gute Produkte entwickeln kann, zeigen die zahlreichen Awards für die Spezialanbieter in den Einzelwertungen.

Sonderpreise: Önder Ciftci durfte sich aber noch einmal auszeichnen lassen, diesmal persönlich: Die Jury würdigte seine konstante Präsenz und seine offenen und ehrlichen Worte in den Medien, auch in Krisenzeiten, mit dem Sonderpreis "Klartext im Derivate-Markt". Davon war Ciftci sichtlich überrascht, umso größer war seine Freude. Der zweite Sonderpreis für den besten ETF-Anbieter nahm Claus Hecher von iShares in Empfang. Die Jury würdigte hier die voll replizierenden ETFs und die schnörkellose Produkt-Palette.

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